Beschlaganschluss – Funktionsbeschreibung

Seit Version 14.01 gibt es die Beschlaganschlüsse. Je nach Situation bietet Ihnen diese Funktion auf Basis von Bauteilabmessungen und Einbausituation automatisch eine Auswahl an geeigneten Beschlägen. Die Funktion finden Sie in allen Konstruktions-Modellbereichen (Wand-/Deckenkonstruktion,  Dachtragwerk, Stabwerk, DICAM) im Menüpunkt ‚Bearbeitungen – Beschlaganschlüsse‘. Mit dem optionalen Modul zur Ersatzbemessung können Sie zusätzlich die aufzunehmenden Lasten erfassen. Nach der Auswahl wird der Beschlag per Knopfdruck wie gewünscht positioniert und evtl. vorhandene Bearbeitungen umgehend ausgeführt.

1) Allgemein
Zum Einsatz von Beschlägen wurde eine neue Technik entwickelt. Sie zielt darauf ab die riesige Zahl von Beschlägen und Einsatzsituationen handhabbar zu machen. Dabei werden technische Bedingungen wie auch Anforderungen des Konstrukteurs berücksichtigt.
Im Untermenü „Beschlaganschluss“ werden die Funktionen „Stützenfüße“ (siehe Kapitel 2) und „Beschlag T-Anschluss“ (siehe Kapitel 3) angeboten. Die aufgerufene Funktion bewirkt bereits das erste Filtern von Beschlägen. Der nachfolgende Funktionsablauf und der Dialog sind auf die jeweilige Situation abgestimmt.

Für jeden Beschlag kann es mehrere Einbauvarianten geben, z.B. „vollausgenagelt“ und „teilausgenagelt“ bei Balkenschuhen. Im Dialog wählt der Anwender eine Beschlag-Einbauvariante aus, die dann mit dem Beschlag an den Bauteilen ausgeführt wird.
Nach Auswahl der Bauteile erscheint der Hauptdialog des Beschlaganschlusses. Die erste Auswahl der Beschlag-Einbauvarianten erfolgte bereits automatisch aufgrund der Bauteilabmessungen und der Lage der Bauteile zueinander. Für einen Nebenträger bestimmter Breite werden von vorneherein beispielsweise nur Balkenschuhe angeboten, die diesen Nebenträger auch aufnehmen können.

1.1) Hauptdialog – Filterkriterien
Im oberen Bereich gibt es dann spezielle Kriterien, die für Beschlag-T-Anschluss und Stützenfüße unterschiedlich sind. Diese sind jeweils weiter unten in den speziellen Abschnitten beschrieben.
Die 6 Kriterien im nachfolgenden Rahmen haben eine Hierarchie entsprechend ihrer Reihenfolge. Ist in einem oberen Kriterium ein Filter gesetzt, so werden in nachfolgenden Kriterien nur noch Eigenschaften der verbleibenden Beschlag-Einbauvarianten angeboten. Wird z.B. in der Beschlagsart Stützenfüße einbetoniert gesetzt, so erscheinen in der Liste der Hersteller nur noch Hersteller, für die solche Stützenfüße auch angelegt wurden.

Die ersten 3 Filterkriterien im linken Rahmen teilen die Beschläge entsprechend ihrer Bauform ein:
Beschlagsart, Verbindung: Grundsätzliche Beschlagsform, z.B. Stützenfüße aufgesetzt oder Stützenfüße einbetoniert.
•    Ausprägung: Weitere Unterteilung nach der Form, z.B. bei Stützenfüßen nach Platte, Dolle usw.
•    Freies Kriterium: Weitere Unterteilung, z.B. bei Stützenfüßen „Höhe verstellbar“ oder „Höhe fest“.
Dann folgen produktbezogene Kriterien. Diese werden in Listen angeboten, in denen gleichzeitig mehrere Einträge gewählt werden können.
•    Hersteller: Ein oder mehrere gewünschte Hersteller können ausgewählt werden.
•    Modelle: Es können ein oder mehrere Beschlags-Modelle für die Auswahl festgelegt werden.
•    Beschlag: Hier kann ein einzelner Beschlag über die Auswahl aus dem Bauteilkatalog anhand seiner Identnummer ausgewählt werden.

Die 3 Filterkriterien rechts oben beziehen sich auf die Beschlag-Einbauvariante.
•    In der Ausführung wird insbesondere die Sichtbarkeit des Beschlages beschrieben. Ist dieser also ganz sichtbar, teilweise oder ganz verdeckt eingebaut.
•    Im Kriterium Brandschutz kann eine Brandschutzanforderung festgelegt werden.
•    Das Freie Kriterium kann sich auf beliebige weitere Eigenschaften der Einbauvarianten beziehen. Der Inhalt dieser Liste wird durch bereits gesetzte Filter reduziert.
Im rechten unteren Rahmen befinden sich Kriterien, welche die statische Bemessung betreffen. Zur Beschreibung dieser Eingaben siehe Kapitel ‚4.1) Ersatzbemessung – Hauptdialog allgemein‘.

1.2) Hauptdialog – Baumelement, Funktionsbuttons
Im Baumelement (unterer Dialogbereich) werden die nach den Filtereinstellungen noch verfügbaren Einbauvarianten angeboten.
Der Baum hat folgende Stufen (vgl. Abbildung 1):

  1. Beschlagsart
  2. Ausprägung
  3. Hersteller
  4. Modell
  5. Beschlag
  6. Beschlag-Einbauvarianten

Zu jeder Stufe werden rechts entsprechende Bilder mit ausführlicherer Beschreibung angezeigt.

Abbildung 1 - Übersicht Hauptdialog

Abbildung 1 – Übersicht Hauptdialog

Im Baum können mehrere Einbauvarianten durch Setzen der Checkbox ausgewählt werden. Aktuell ist die Einbauvariante, auf der sich der Markierungsbalken befindet.
•    Durch Drücken des Buttons „Ausgewählte“ werden nur noch die gewählten Einbauvarianten im Baum angezeigt. Mit dem Button „Alle“ werden wieder alle Einbauvarianten entsprechend den Filtereinstellungen angezeigt.
•    Mit „Bearbeiten / Bemessen“ werden die gecheckten Einbauvarianten zur Bearbeitung geöffnet; die Aktuelle ist dabei das erste Element im Bearbeitungsdialog. Dort können dann abhängig von Beschlagsart und Einbauvariante noch weitere Details eingestellt werden – z.B. über den Messbutton andere Nägel ausgewählt oder der Durchmesser einer Bohrung angepasst werden. Mit der Wippe am oberen Ende kann man durch die einzelnen Einbauvarianten blättern.

Abbildung 2 - Bearbeiten der Einbauvariante

Abbildung 2 – Bearbeiten der Einbauvariante

Durch „Anschluss ausführen“ wird die aktuelle Einbauvariante ausgeführt.
Mit dem Button „Abbruch“ wird der Dialog beendet, ohne eine Einbauvariante auszuführen.

1.3) Speichern der Einstellungen
Wird die Einstellung im Hauptdialog gespeichert, so enthält sie alle gesetzten Filterkriterien. Beim Aufruf werden diese Filterkriterien auf die aktuelle Situation angewendet und im Baum die verbleibenden Einbauvarianten angeboten.
•    Wird im Hauptdialog gespeichert, so wird nicht festgehalten, welche Einbauvariante aktuell markiert war.
Wird im Unterdialog „Bearbeiten/Bemessen“ gespeichert, so wird die aktuelle Einbauvariante mit festgehalten. Auch die dort eingegebenen speziellen Werte werden mit gespeichert.
•    In dieser Einstellung ist auch die Einbauvariante festgelegt.
•    Es wird nur die aktuelle Einbauvariante festgehalten. Welche Einbauvarianten noch mit der Checkbox markiert waren, entfällt.

Eine gespeicherte Einstellung kann als Favorit in der Iconleiste angeboten werden.
Wurden nur Filterkriterien gespeichert, so öffnet sich der Dialog Beschlaganschluss und die Beschlag-Einbauvariante kann ausgewählt werden. So erhält man dann z.B. nach der Anwahl der Bauteile nur Balkenschuhe mit außenliegenden Laschen vom gewünschten Hersteller.
Wurde auch die aktuelle Beschlag-Einbauvariante gespeichert und diese passt zur Situation, so öffnet sich der Dialog und die gespeicherte Beschlag-Einbauvariante ist markiert und aktuell gesetzt; man kann direkt den Button „Anschluss ausführen“ auslösen. Passt die Beschlag-Einbauvariante nicht zur Situation, so wird der Dialog geöffnet und es werden nur die gespeicherten Filterkriterien berücksichtigt.

Eine gespeicherte Einstellung aus Beschlag T-Anschluss kann in der Eingabe von Bauteilen als Anschlussbearbeitung ausgewählt werden.
Wurden nur Filterkriterien gespeichert, so öffnet sich der Dialog Beschlaganschluss nach Erzeugen des Bauteiles und die Beschlag-Einbauvariante kann ausgewählt werden.
Wurde auch die aktuelle Beschlag-Einbauvariante gespeichert und diese passt zur Situation, so öffnet sich der Dialog nicht, sondern der Beschlaganschluss wird direkt nach dem Erzeugen des Bauteiles ausgeführt. Passt die Beschlag-Einbauvariante nicht zur Situation, so wird der Dialog geöffnet und es werden nur die gespeicherten Filterkriterien berücksichtigt.

2) Stützenfüße
Mit dieser Funktion werden Stützenfüße an vertikalen Stäben eingebaut.
Nach Aufruf der Funktion werden ein oder mehrere Stützen ausgewählt. Anschließend kann ein Punkt für die Oberkante des Unterbaus (Fundamentes) angeklickt werden.
•    Von diesem Punkt wird nur die Z-Höhe berücksichtigt; im Grund kann er an beliebiger Stelle liegen.
•    Wird ein Punkt gewählt, so wird die Stütze bei der Ausführung entsprechend der Einbauhöhe des Stützenfußes und eines eventuellen Einstandsmaßes (E > s. Abbildung 3) verlängert oder verkürzt.
•    Wird kein Punkt gewählt, so wird die Stütze bei der Ausführung nur entsprechend eines eventuellen Einstandes verlängert oder verkürzt.

Abbildung 3 - Einstand Stützenfuß

Abbildung 3 – Einstand Stützenfuß

Im linken oberen Rahmen des Hauptdialoges werden folgende Werte für den Stützenfuß angezeigt und können eingegeben werden:

•    Höhe OK Auflager bis UK Stütze (AS): Der ermittelte Abstand von der Oberkante Unterbau bis Unterkante Stütze. Wenn kein Punkt angewählt wurde, so ist dieser Wert leer.
•    Höhe Stützenfuß (HS): Die Höhe des Stützenfußes kann vorgegeben werden. Dies ist der Abstand von Oberkante Unterbau bis zum Auflagerpunkt der Stütze auf dem Stützenfuß. Die für den Stützenfuß angegebenen zulässigen Nennhöhen beziehen sich auf diesen Abstand.

  • Wird die Höhe (HS) vorgegeben, so werden nur noch Stützenfüße angeboten, in deren möglichen Höhen die gewünschte Höhe eingeschlossen ist. Die möglichen Höhen der Einbauvarianten werden im Baum direkt hinter der Einbauvariante in Klammern angezeigt.
  • Mit dieser Höhe wird der Stützenfuß anschließend ausgeführt. Dazu wird die Stütze gegebenenfalls verlängert oder verkürzt und die Komponenten eines mehrteiligen Stützenfußes werden entsprechend auseinander gezogen.
  • Wird keine Höhe vorgegeben, so werden die möglichen Einbauvarianten ohne Einschränkung der Höhe angezeigt. Wird ein Stützenfuß so eingebaut, so wird seine Standardhöhe verwendet.

>> Viele Stützenfüße können mit einem Höhenbereich eingebaut werden; man muss also keine genaue Höhe eingeben, um sie in der Auswahl zu haben. Einige Stützenfüße haben jedoch nur eine genaue Einbauhöhe. Bei diesen müsste man exakt diese Höhe eingeben, um sie im Baum angezeigt zu bekommen. Es bietet sich in diesem Fall an, keinen Wert Höhe (HS) vorzugeben, da dieser für den Einbau dann aus dem Standard übernommen wird.
>> Diese beiden Höhen (AS) und (HS) stimmen oft nicht überein, da der Stützenfuß in die Stütze einsteht oder Luft zur Stütze hat.
>> Wenn die Unterkante der Stütze unverändert bleiben soll, so sollte ein Punkt gewählt werden, damit man einen Wert (AS) hat. Die Höhe (HS) gibt man dann um das Einstandsmaß (E) länger (kürzer) als (AS) ein > s. Abbildung 3 oben.

Abbildung 4 - Höhe Stützenfuß

Abbildung 4 – Höhe Stützenfuß

Die Bezugsseite kann aus der Dropliste oder über den Button graphisch ausgewählt werden. Bei der graphischen Auswahl wird die Bezugsseite hervorgehoben und kann mit MausLinks bestätigt oder mit MausRechts abgelehnt werden.
Die Bezugsseite wird für die Ausrichtung des Stützenfußes eingesetzt.
Bei nicht quadratischen Stützenquerschnitten ändern sich durch die Bezugsseite auch die Querschnittsabmessungen. Es werden immer nur die Stützenfüße im Baum angeboten, die zur aktuellen Ausrichtung des Querschnittes passen. Dies hat insbesondere bei U-förmigen Stützenfüßen Einfluss.

Abbildung 5 - Bezugsseite Stützenfuß

Abbildung 5 – Bezugsseite Stützenfuß

 

3) Beschlag T-Anschluss
Mit dieser Funktion werden jeweils 2 Bauteile an einem T-förmigen Anschluss mit dem Beschlag verbunden. Hier entsteht eine Verbindung mit Anschlusssystematik: Wird also eines der Bauteile verändert, so wird der Anschluss automatisch nachgerechnet.
Werden über Gruppen mehrere Bauteile ausgewählt, so ermittelt das Programm automatisch die Partnerbauteile. Die entstehenden Anschlusssituationen werden nach Querschnittsabmessungen beider Bauteile und deren relative Lage zueinander gruppiert. Im Dialog Beschlaganschluss werden diese Gruppen nacheinander abgearbeitet, da die Beschläge jeweils nur zu einer der Situationen passen können.
•    Trifft ein Nebenträger an Anfang und Ende rechtwinklig auf gleiche Hauptträger mit gleicher Lage, so werden Anfang und Ende in einem Schritt behandelt. Es wird also nicht unterschieden, ob es sich um Anfang oder Ende des ersten Bauteiles handelt.

Im linken oberen Rahmen des Hauptdialoges kann der Wert (BN) eingegeben werden:
•    Für Balkenschuhe ist dies der Abstand von UK Nebenträger bis OK Auflagerfläche des Balkenschuhes.
•    Für andere Beschläge, z.B. Balkenträger ist dies der Abstand von OK Nebenträger zu OK Beschlag.
•    Grundsätzlich sollte hier das zugehörige Hilfsbild beachtet werden, da hier ggf. weitere Situationen beschrieben werden (s. Abbildung 6)
•    Dieser Wert filtert insbesondere die Einbauvarianten im Baum:

  • Für den Wert 0.0 werden nur Einbauvarianten angeboten, die bündig liegen müssen. Dies sind z.B. die nicht eingelassenen Balkenschuhe.
  • Für einen Wert größer 0.0 werden nur Einbauvarianten angeboten, die nicht bündig liegen dürfen. Dies sind z.B. die eingeklinkten Balkenschuhe.
  • Dieser Wert wird auch bei der Ermittlung der Mindest-Querschnittshöhe verrechnet.

•    Wird der Wert nicht vorgegeben, so werden zwar alle Einbauvarianten angezeigt. Allerdings ist beim Ausführen der Abstand dann auch 0.0 für die Einbauvarianten, welche sinnvollerweise einen Abstand größer 0.0 hätten. >> Für das Ausführen sollte der Abstand auf jeden Fall vorgegeben werden, wenn er nicht 0.0 sein soll.

Abbildung 6 - T-Anschluss Abstand BN

Abbildung 6 – T-Anschluss Abstand BN

 

4) Ersatzbemessung
Beschlag – Ersatzbemessung, DC-Statik Beschlaganschluss (optionale Module)
Anwender mit dem Modul „Beschlag-Ersatzbemessung“ oder „DC-Statik Beschlaganschluss“ können direkt im Bauwerk Beschläge bemessen.

4.1) Ersatzbemessung – Hauptdialog allgemein
Im rechten unteren Rahmen befinden sich Kriterien, welche die statische Bemessung betreffen (s. Abbildung 1 oben).
•    Durch Setzen der Checkbox „nur statisch bemessbare Beschlaganschlüsse“ werden im Baum nur Einbauvarianten angeboten, die im Bauwerk bzw. DC-Statik auch statisch bemessen werden können.
•    „Kräfte bei Auswahl berücksichtigen“: Mit den im Unterdialog „Kräfte“ eingegebenen Lasten werden die angebotenen Einbauvarianten weiter gefiltert. Es werden nur Einbauvarianten angeboten, die in der Standardeinstellung die Lasten aufnehmen können. Schaltet man diesen Filter ab, so kann man auch eine überlastete Einbauvariante anwählen und z.B. durch die Auswahl eines anderen Verbindungsmittels ertüchtigen.
•    „Querzugverst. Bauteil..“: In bestimmten Situationen ist eine Einbauvariante nur mit Querzugverstärkung ausreichend tragfähig:

  • „Nein, kann nicht eingesetzt werden“: Es darf keine Querzugverstärkung verwendet werden. Einbauvarianten, die nur mit Querzugverstärkung ausreichend wären, werden aus dem Baum entfernt.
  • „Ja, kann eingesetzt werden“: Querzugverstärkung darf verwendet werden. Einbauvarianten werden, wenn nötig, mit voller Querzugverstärkung bemessen. Die konkret eingesetzte Querzugverstärkung muss dann noch im Dialog „Bearbeiten/Bemessen“ – Unterdialog „Querzugverstärkung“ eingegeben werden. Solange die Querzugverstärkung noch nicht ausreichend eingegeben ist, ist die Einbauvariante im Unterdialog „Bearbeiten/Bemessen“ noch überlastet.

4.2) Ersatzbemessung – Unterdialog Kräfte
Im Unterdialog „Kräfte“ werden die Kräfte zur Bemessung des Beschlages eingegeben. Diese Kräfte werden am Beschlaganschluss selbst gespeichert, stehen also auch bei einer späteren Änderung zur Verfügung.

Abbildung 7 - Ersatzbemessung-Kräfte

Abbildung 7 – Ersatzbemessung-Kräfte

Der Unterdialog selbst hat wiederum 2 weitere Ausprägungen, die mit den Buttons am oberen Ende geschaltet werden.
•    „Bemessungskräfte“: Hier können die sogenannten Design-Werte eingegeben werden. Bei diesen sind die einzelnen Lasten bereits mit ihren entsprechenden Beiwerten verrechnet.
•    „charakteristische Kräfte“: Die charakteristischen Kräfte sind entsprechend ihres Ursprungs aufgeteilt. Das Programm kombiniert und ergänzt sie dabei mit den entsprechenden Beiwerten.

4.3) Ersatzbemessung – Bearbeiten/Bemessen
Im Dialog „Bearbeiten/Bemessen“ werden die ausgewählten (Checkbox gesetzt) Einbauvarianten übernommen. Mit der Wippe am oberen Ende kann man durch diese blättern. Die aktuell angezeigte Einbauvariante wird bemessen:
•    Rechts unter dem Bild werden die Ausnutzungsgrade angezeigt.
•    Bei Überlastung werden entsprechende Hinweise gegeben. Mit den Buttons unterhalb können zu den einzelnen Hinweisen weitere Erklärungen angezeigt werden.

Abbildung 8 - Ersatzbemessung Bearbeiten

Abbildung 8 – Ersatzbemessung-Bearbeiten

Mit dem Button „Parameter“ wird ein Unterdialog aufgerufen in dem man spezielle Parameter der Einbauvariante ändern kann. Insbesondere sind das die eingesetzten Verbindungsmittel.
Im Unterdialog „Querzugverstärkung“ kann eine Querzugverstärkung eingegeben werden, wenn die Einbauvariante das erlaubt.
Durch den Button „Anschluss ausführen“ wird die aktuelle Einbauvariante ausgeführt.
Mit dem Button „Zurück zur Auswahl“ kehrt man in den Hauptdialog zurück.

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