Update 2013, Liste der Erweiterungen

Liste der Leistungen für Update 2013, Version 13.01

Videos zu verschiedenen Punkten: update.dietrichs.com

1     Projektverwaltung, Gesamtsystem

1.1        Projekte, Projektverwaltung

Dynamische Pläne sind mit einer Bauwerkposition verbunden. Deshalb kann ihre Zuordnung nicht einfach aus der Projektverwaltung heraus geändert werden. Nun ist es aber möglich diese Zuordnung für Pläne zu ändern, die nicht mehr als dynamische Pläne mit einer Bauwerksposition verbunden sind.

12.02

Speicherort für automatische Sicherungen: Bislang wurden die automatischen Sicherungen in das Projektverzeichnis geschrieben. Auf Netzwerken kam es dadurch während des Arbeitens zu Verzögerungen da der Schreibvorgang im Netzwerk abgewartet werden musste. Nun werden die Sicherungen in das Verzeichnis %dhptmp%\ProTmp (z.B. C:\Dietrichs13\wintmp\ProTmp) geschrieben. Damit entfällt das Speichern über das Netzwerk.

13.01

 2     Variablen, Vorgabewerte

Im Folgenden werden einige Eckpunkte für die Anwendung aufgelistet. Eine ausführliche Beschreibung des Variablensystems finden Sie auf der DVD in der Dokumentation \documents\ger\Variablen_Ud13*.

2.1        Variablen in Vorgabewerte, Punktsymbolen, HRB-Editor und Kombielementen

In der Variablendefinition können die Gruppen nun auch über Buttons angewählt werden.Dabei bleibt die Liste der Variablen vollständig; die Variablen der aktuellen Gruppe werden blau, die der anderen Gruppen grau hinterlegt. Die Liste springt zur ersten Variable der Gruppe. Alle Variablen bleiben editierbar.

13.01

2.1.1     Variablen in HRB-Editor

Die Eingabe von Werten für Variablen erfolgt nun auch im HRB-Editor mit dem Dialog Variablenabfrage. Damit ist die Eingabe und Änderung der Werte sicherer und komfortabler. So sind dort nur die Werte editierbar und die Eingaben sind in die vorgegebenen Gruppen aufgeteilt.Dadurch lassen sich auch Variablen von dieser Eingabe ausschließen, indem sie als Fixwerte definiert werden. So lässt sich die Eingabe auf die Variablen beschränken die wirklich angepasst werden sollen.

13.01

2.2        Formeln

In Formeln können Bedingungen verarbeitet werden.Eine solche Formel besteht aus drei Teilen, die über Semikolon getrennt sind:(Bedingung);(Formel für erfüllte Bedingung);(Formel für nicht erfüllte Bedingung)So lassen sich wesentlich flexiblere Formeln erstellen, die auf Situationen reagieren. Z.B. die Anzahl der nötigen Punktsymbole lässt sich so erheblich reduzieren.

13.01

 3     Zeichnungselemente

3.1        Darstellung

Darstellungsreihenfolge anpassen:Es gibt 3 Gruppen von Elementen die grundsätzlich nacheinander gezeichnet werden: 1. Schraffuren und Füllungen, 2. Linienelemente (Linien, Kreise etc.) und 3. Texte und Bemaßungen. Texte überlappen also immer alle Linienelemente und Schraffuren, Linien überlappen immer alle Schraffuren.Nun kann man innerhalb der Gruppen die Darstellungsreihenfolge verändern. Bearbeitet man mit der Funktion „2-05 in den Vordergrund stellen“ ein Element, so wird es alle anderen Elemente seiner Gruppe überlappen. Verwendet man die Funktion „2-06 in den Hintergrund stellen„, so wird es von allen anderen überlappt.

13.01

3.2        Schraffuren

Optionen für bestimmte Abmessungen von Schraffuren:

  • Dämmungstoffe: Das Maß A gibt den Radius des Bogens an, muss also für jede Schraffurhöhe bestimmt werden. Gibt man nun einen negativen Wert ein, so wird dieser als Verhältnis von Höhe zu A benutzt: Bei – 7 ist der Radius Höhe / 7 (Mindestwert: -4.2). Gibt man für A den Wert 0 ein, so wird der Radius aus Höhe/5 ermittelt.
  • Abdichtung: Das Maß A gibt die Breite der Streifen an, ist also für jede Schraffurhöhe gleich breit. Gibt man nun einen negativen Wert ein, so wird dieser als Verhältnis von Höhe zu A benutzt: Bei -0.5 ist die Streifenbreite Höhe /0.5 (also doppelt so breit wie die Höhe). Gibt man für A den Wert 0 ein, so wird die Breite gleich der Höhe.

13.01

 

4     Profile

4.1        Profil

Bei Profilen mit Schleppdach war die Verteilung der Maßketten ungünstig und hat daher viel Platz benötigt. Dies wurde überarbeitet und die Maßketten in einer günstigeren Reihenfolge angeordnet.

12.02

Dachflächenfenster: Wenn ein Dachflächenfenster über den Abstand zu einer Dachlatte positioniert war, wird jetzt dieser Abstand zur Latte bei einer Änderung des Profils beibehalten. Das Fenster wird entsprechend verschoben, sodass dieser Abstand immer passt.

12.03

Die Fußpfette kann jetzt wahlweise auch über ihre Unterkante in der Höhe Positioniert werden. Dazu wählt man in der Pfetteneinstellung die Option ‚vorne unten‘ oder ‚hinten unten‘.

12.03

Die Berechnung des Profils konnte deutlich beschleunigt werden. Sie ist grundsätzlich abhängig von der Rechnerkonfiguration, benötigt aber generell nur noch ein Drittel der Zeit.

13.01

Im Profil kann man jetzt, wie im Planprogramm, das Unterbrechen der Linien durch Texte und Maßzahlen abschalten. Die Einstellung findet man unter ‚Datei – Einstellungen – Bildschirmelemente‘.

13.01

Für eine intuitive Eingabe wurden der linke Eingabe- und der Graphikbereich verknüpft:

  • Befindet sich der Cursor in einem Feld des linken Eingabebereiches, so wird das jeweilige Objekt in der Graphik magentafarben dargestellt. Gibt man z.B. die Sparrenhöhe ein, so wird in der Graphik genau der betroffene Sparren hervorgehoben.
    • An einigen Stellen kann man mehrere Elemente gleichen Typs eingeben und es gibt einen Rockerbutton (Wippe) um von einem zum nächsten Element zu wechseln. Auch dabei wird in der Graphik das gerade aktuelle Element hervorgehoben. Man erkennt sofort, ob es das gewünschte ist und muss nicht lesen, ob es z.B. zur linken oder rechten Dachfläche gehört.
  • Bewegt man in der Graphik den Mauscursor über die Elemente, so wird das jeweils erkannte Element auch in einem Magentafarbton hervorgehoben:
    • Wählt man dieses Teil nun mit einem Doppelklick aus, so springt der Cursor automatisch in ein dazugehöriges Feld im linken Eingabebereich. Dazu werden auch geschlossene Gruppen geöffnet und Rockerbutton auf die entsprechende Position gestellt. Das angesprungene Feld blinkt zweimal intensiv auf, so dass man sofort weiß, wo die nächste Eingabe erfolgt. Mit dieser kann man sogleich starten oder in ein anderes Feld des gewählten Elementes wechseln.
    • Klickt man auf Maus Rechts, so erscheint ein Kontextmenü zu dem hervorgehobenen Element. Dort werden folgende Funktionen angeboten:
      • Ändern: Sprung in den Eingabebereich wie bei Doppelklick
      • Details ändern: Aufruf der vollständigen Dialogbox zum Anpassen aller Details des Elementes. Z.B. bei Pfetten und Sparren.
      • Übernehmen: Das Element wird in ein neues zusätzliches Element übernommen. Dieses wird im linken Eingabebereich auch eingefügt und der Cursor springt in ein entsprechendes Feld. Beispiel: Maus Rechts auf einer Pfette der linken Dachfläche – Übernehmen – neue Pfette der rechten Dachfläche zuweisen. So ist es sehr einfach Bauteile von einer auf die andere Dachfläche zu übernehmen.
      • Löschen: Das gewählte Element wird gelöscht.

Diese intuitive Eingabeform macht es noch naheliegender mit Vorlagen zu arbeiten, denn durch die Vorlage hat man bereits alle Elemente, die man dann nur noch graphisch anwählt und nur noch anpasst.

13.01

Reihenfolge der Stockwerke: Neben dem Rockerbutton (Wippe) der Stockwerke wurden Funktionsbuttons ergänzt mit denen die Reihenfolge der Stockwerke geändert werden kann.

  • Das aktuelle Stockwerk kann in der Liste weiter vor oder nach hinten verschoben werden.
  • Mit dem dritten Button kann vor dem aktuellen Stockwerk ein weiteres eingefügt werden.

13.01

 5     Bauwerk

5.1        Allgemein

Erhöhung der Genauigkeit auf 12 NachkommastellenDas System arbeitet nun durchgängig mit 12 Nachkommastellen. Dadurch wird eine höhere Genauigkeit erreicht und Probleme in Grenzsituationen reduziert. Z.B. treten nun wesentlich weniger Maschinenbearbeitungen auf, die nicht dargestellt werden.

  • Bestehende Projekte können ohne Einschränkung weiter verarbeitet werden.
  • Zur Problembehebung wirken sich die Nachkommastellen grundsätzlich aber nur bei neu eingegebenen Bauteilen aus. Teilweise genügt auch eine Neuberechnung wobei in der Regel manuell eingegebene Bearbeitungen neu eingegeben werden sollten.

13.01

5.2     Einstellung der Darstellung, Gruppenzuordnung

Die Darstellung der Räume im Bauwerk und für die Planablage wurde bislang indirekt über die Funktion zur Anzeige der Rauminformationen gesteuert. Nun kann die Darstellung der Räume direkt in „1-7-1 Einstellung Darstellung“ gesetzt und verwaltet werden.

  • Gewählte Rauminformationen, Füllungen und Niveaulinien werden in einer Einstellung zusammengefasst. Diese Einstellung kann in der Darstellungsschaltung ausgewählt werden. Das Prinzip ist wie bei den Fenstern und Türen.
  • Die gewählte Darstellung kann per Checkbox ein- und ausgeschaltet werden. Sie gilt immer für das aktuelle Stockwerk.
  • Die gesetzte Darstellung der Räume wird auch so im Grundrissplan berücksichtigt. Somit kann sie in der Ablage geändert und nachträglich angepasst werden.

12.03

5.3        System – Kombielemente

Das System der Kombielemente erfuhr umfangreiche Erweiterungen. Im Folgenden werden einige Eckpunkte für die Anwendung aufgelistet. Die Beschreibung des gesamten Systems wurde nun in einem speziellen Handbuch zusammengefasst: DVD:\documents\ger\Kombielemente_Ud13_*. Dieses Handbuch erklärt neben den Eingaben in den Dialogen vor allem auch die grundsätzlichen Zusammenhänge und Techniken, die hier eingesetzt werden.

Verteilungen in Bauteilen, Bibliotheksteilen und PunktsymbolenIn den Koordinaten der Positionspunkte von Bauteilen und Bibliotheken und der Referenzpunkte von Punktsymbolen können Wiederholungen formuliert werden:

  • Jede Koordinate erhält eine Eingabe in der Form (Startwert~Sprung~Anzahl). Anzahl 1 bedeutet, dass kein Sprung ausgeführt wird, also nur am Startwert etwas erzeugt wird.
  • Wenn Wiederholungen formuliert werden, so müssen sie in X, Y und Z erzeugt werden.
  • Mit diesen Wiederholungen lassen sich in einem Schritt Reihen, Gitter oder 3D-Gitter von Bauteilen, Bibliothekselementen oder Bearbeitungen erzeugen.
  • Bei Bauteilen gibt es einen Start- und einen Endpunkt. Für die Bauteile wird der erste Startpunkt mit dem ersten Endpunkt verbunden, der zweite mit dem zweiten usw.
  • Wenn an anderer Stelle Bezug auf Bauteile genommen wird (B1, B2, ..) , z.B. bei Verbindungen, so werden durch den Eintrag alle Bauteile erfasst, die mit der Wiederholung erzeugt wurden.

13.01

Zwischenwerte können sehr umfangreich werden. Die Bearbeitung im Dialog wird dann aufwendig und unübersichtlich. Es gibt die Möglichkeit die Zwischenwerte in eine Datei zu exportieren, die Datei mit einem Editor zu bearbeiten und abschließend wieder zu importieren. Ausführliche Beschreibung im Handbuch.

13.01

5.4        Grundriss

In den Funktionen zur Wandbearbeitung „Löschen„, „Ausführung„, „Ausführung Name“ und „Höhen“ mussten die betroffenen Wände bislang eine nach der anderen angewählt werden. Nun werden direkt alle über Auswahl „Linie„, „Fenster“ oder „Kreuzen“ gefundenen Wände berücksichtigt. Müssen die Wände aufgrund der Funktion Gemeinsamkeiten haben (z.B. gleiche Höhen), so werden die Wände automatisch entsprechend der ersten Wand gefiltert.

12.03

Im Modellbereich Grundriss kann man jetzt in der Darstellungsschaltung eine Einstellung für den Grundrissplan auswählen. Damit können Vermaßung, Beschriftung und Schraffuren des Grundrissplanes schon während der Eingabe im Modellbereich Grundriss angezeigt werden.

  • Aus der Grundrissplan-Einstellung werden dabei nur die Einstellungen für Vermaßungen, Beschriftungen und Schraffuren berücksichtigt, da die übrigen Darstellungseinstellungen direkt aus der Darstellungsschaltung genommen werden.
  • Wenn man die Checkbox in der nächsten Zeile einschaltet, dann wird die Vermaßung und Beschriftung automatisch neuberechnet, wenn sich am Grundriss etwas ändert.
  • So lassen sich alle Eingaben und Änderungen sofort kontrollieren und Fehleingaben fallen schneller auf.
  • Im Grundrissplan können die Bemaßungen und Beschriftungen aus dem Modellbereich mit ausgegeben werden. Mit der direkten Planausgabe erhält man auf Knopfdruck einen vermaßten und beschrifteten Grundriss wie er am Bildschirm zu sehen ist.

13.01

5.5        Wandkonstruktion

Bei den Wandbearbeitungen gibt es eine neue Funktion ‚Punkt schieben‘ mit der man Punkte einer oder mehrerer Lagenkonturen verschieben kann.

12.02

Beim Bearbeiten von Lagenkonturen dürfen jetzt Punkte einer neuen, äußeren Lagenkontur auch direkt auf einer bestehenden Lagenkontur liegen.

12.02

Mit der Funktion zum Löschen von Punkten einer Lagenkontur kann man jetzt innere Lagenkonturen vollständig löschen.

12.02

Funktionen für die Wandbearbeitung können nun auch in der Wandkonstruktion angewendet werden. Die aktuelle Wand wird bearbeitet.

  • Wandbearbeitungen – Ausführung
  • Wandbearbeitungen – Name Ausführung
  • Wandbearbeitungen – Höhen
  • Wandbearbeitungen – Attribute

Z.B. die Effekte einer erneuten HRB-Belegung können dann ohne Modellbereichswechsel kontrolliert werden.

13.01

5.6        Türen und Fenster in Grundriss und Wandkonstruktion

Bezug für Abmessungen: Rohbauöffnung oder RahmenabmessungWurde der Bezug geändert, so wurden die Eingabewerte auf den geänderten Bezug umgerechnet. Dies ist aber für Formeln nicht möglich, da die Formel einen festen Wert vorgibt. Diese Regel wurde nun vereinheitlicht:

  • Egal ob mit oder ohne Formel: Die Eingabewerte verändern sich nicht, wenn man den Bezug ändert. Die Eingabewerte gelten direkt für den angegebenen Bezug.
  • Die Werte für den jeweils anderen Bezug werden rechts unter dem Hilfsbild zur Kontrolle angezeigt. Dort wurden nun auch Brüstungs- und Sturzhöhe ergänzt.
  • Wechselt man zwischen Rohbauöffnung und Rahmenabmessung, so ergeben sich jetzt immer zwei unterschiedliche Fenster oder Türen. Bislang war es so nur, wenn eine Formel verwendet wurde.

12.02

Eingabe Brüstungs- SturzhöheEiner der Werte kann eingegeben werden, der jeweils andere wird berechnet. Für die Eingabe und das Ändern von Fenstern und Türen wird jeweils der zuletzt verwendete Wert angeboten. Habe ich also zuletzt die Brüstungshöhe eingegeben, so wird sie auch beim nächsten Fenster angeboten. So kann man direkt dieselben Einstellungen verwenden, auch wenn man in einem Bauwerk eher über die Brüstungshöhe und in einem anderen über die Sturzhöhe arbeitet. Diese Regelung musste nun für die Formeln angepasst werden: Ist für einen der beiden Werte eine Formel angegeben, so wird dieser Wert zur Eingabe angeboten, unabhängig davon, welcher Wert zuletzt verwendet wurde.

12.02

In der Tür- und Fenstereingabe wird im Unterdialog „Laibung“ die Luft zwischen Laibungsbrettern und Rohbauöffnung eingestellt. Die Luft kann nun für die seitlichen und das oberer Brett separat eingestellt werden.

13.01

5.7        Dachausmittlung

Werden in einem Dach Kamine oder Dachflächenfenster eingegeben, verändert oder gelöscht, so werden dadurch die Bereichsgrenzen der Dachflächenbereiche (Vordachbereiche) nicht mehr gelöscht. Die Grenzen der betroffenen Dachflächenbereiche werden automatisch entsprechend angepasst.

12.02

5.8        Dachtragwerk

Steigende Pfette: Auch für steigende Pfetten kann jetzt anstatt des Obholzes die Kerventiefe eingegeben werden.

12.03

Es gibt eine neue Funktion ‚Automatismen wieder aktivieren (Dachtragwerk). Mit dieser Funktion können Bauteile, deren Automatismus für die Neuberechnung des Dachtragwerkwerks abgeschaltet wurde, wieder aktiviert werden. Die Farbe wechselt dabei von grau wieder zur Originalfarbe. Alle Bearbeitungen werden dabei zurückgesetzt; das Bauteil ist dann optisch ein Stab mit rechtwinkligen Stabenden. Durch ein Neuberechnen wird es wieder vollständig hergestellt. Das Neuberechnen kann durch die Funktion ‚Neuberechnen Dachtragwerk‘ oder das „Ändern“ des Einzelbauteils ausgelöst werden.

12.03

Bei der Eingabe eines Kamins oder Dachflächenfensters werden jetzt nur noch die Sparren und Zangen neuberechnet, die durch die Öffnung betroffen sind. Dadurch ist die Berechnung schneller und gegebenenfalls verlieren nur diese Bauteile manuelle Änderungen, während die nicht betroffenen Sparren und Zangen ihre manuellen Bearbeitungen behalten.

13.01

Bei den Grat- Kehlsparren gibt es eine neue Option, mit der man einstellen kann, dass Öffnungen ignoriert werden sollen. Öffnungen auf der Grat- oder Kehllinie teilen die Linie in zwei Stücke. Für jedes der Stücke wurde bisher ein Grat- oder Kehlsparrenstück erzeugt. Wenn die neue Option auf ‚Ja‘ steht, wird die Öffnung ignoriert und es wird nur ein Grat- oder Kehlsparren erzeugt, der durch die Öffnung läuft.

13.01

Automatische Sparrenverteilung: Bestimmte Sparren können nun nach Änderungen automatisch neu verteilt werden. Das Programm unterscheidet dazu drei Sparrentypen:

  • Festsparren: Der Festsparren wird als Einzelsparren eingegeben und bekommt in der Eingabedialogbox die Einstellung ‚Ja (Festsparren)‘ im Feld ‚als Feldgrenze berücksichtigen‘. Damit wird er als Feldgrenze beim Verteilen von Feldsparren berücksichtigt. Der Festsparren bleibt immer an der einmal gewählten Position liegen. Der Festsparren wird im Dachtragwerk dunkelrot dargestellt.
  • Feldsparren: Der Feldsparren wird über die Aufteilung eines Feldes eingeben und wird „normalrot“ dargestellt. Dieser Sparren merkt sich die Aufteilregel mit der er erzeugt wurde. Verschiebt sich später eine Feldgrenze (Festsparren, linkes und rechtes Ende der Dachfläche) verteilen sich die Feldsparren selbständig neu. Verschiebt man einen Feldsparren, wird er automatisch zum Festsparren und es gibt zwei mögliche Reaktionen für die übrigen Feldsparren:
    • Die anderen Feldsparren rechts und links davon verteilen sich automatisch neu.
    • Die beiden angrenzenden Feldsparren werden ebenfalls zu Festsparren und die Aufteilregeln der übrigen Feldsparren werden so angepasst, dass die Feldsparren an ihrer alten Position liegen bleiben.
  • Zusatzsparren: Der Zusatzsparren wird wie ein Festsparren einzeln eingeben und bekommt in der Eingabedialogbox die Einstellung ‚Nein (Zusatzsparren)‘ im Feld ‚als Feldgrenze berücksichtigen‘. Damit wird er nicht als Grenze beim Verteilen von Feldsparren berücksichtigt, er wird ignoriert, als ob er nicht existieren würde. So lassen sich zum Beispiel Blindsparren eingeben. Der Zusatzsparren wird im Dachtragwerk in einem hellen Orange-Rot dargestellt.
  • Bei der Übernahme von Sparren von einer Dachfläche auf die gegenüberliegende Dachfläche (über einen First) behalten alle Sparren möglichst ihren Sparrentyp. In den Fällen, in denen die Zieldachfläche andere Grenzen hat als die Quelldachfläche, werden die Feldsparren automatisch in Festsparren umgewandelt, damit sie ihre Position behalten und so die Sparren wie gewohnt am First gegenüber liegen.
  • Die farbliche Unterscheidung der drei Sparrentypen ist nur im Modellbereich Dachtragwerk zu sehen. In anderen Modellbereichen (z.B. DICAM) und auf dem Plan werden alle Sparren im gewohnten Rot dargestellt.

13.01

5.9        Bauteilbearbeitungen in Wandkonstruktion, Deckenkonstruktion, Dachtragwerk, Stabwerk und Freier Konstruktion

Verbindungen: Berücksichtigung von StahlteilenBislang wurde für die Bohrungen in den Verbindungen die Reihenfolge der Bauteile berücksichtigt; es wurde zwischen erstem, mittleren und dem letzten Bauteil unterschieden. Oftmals ist für die Bohrung jedoch wichtiger, ob es sich um ein Stahlteil handelt. Deshalb wurden folgende Änderungen eingeführt:

  • Grundsätzlich werden für Bauteile aus Stahl immer die Bohrungen unter „Bauteile aus Stahl“ ausgeführt. Diese Überschrift hieß bislang „mittlere Bauteile“ und galt generell für mittlere Bauteile.
  • Die Bohrung aus dem Bereich „Erstes u. mittlere Bauteile“ werden an allen ersten und mittleren Bauteilen ausgeführt, die nicht aus Stahl bestehen. Diese Überschrift hieß bislang „Erstes Bauteil“ und galt nur für das erste Bauteil.
  • Die Bohrung aus dem Bereich „letztes Bauteil“ wird am letzten Bauteil ausgeführt, wenn diese nicht aus Stahl besteht.
  • Diese Regeln betreffen die eigentliche Bohrung. Die Versenkbohrungen werden grundsätzlich nur an Bauteilen ausgeführt, die nicht aus Stahl sind.
  • Ein Bauteil kann nur dann als Stahl erkannt werden, wenn für seine Identnummer im Bauteilkatalog (öffnen mit dem Baudatenprogramm) im Feld „Statikmaterial“ eine Stahlart eingetragen ist. Dies ist für die von Dietrich’s gelieferten Identnummern bereits eingetragen. Beispiel: Stahlblech-S235. Alle Bauteile ohne einen solchen Eintrag gelten entsprechend als nicht aus Stahl.

12.02

Verbindungen: Ausrichtung Dübel besonderer BauartEinige Dübel besonderer Bauart sind nicht symmetrisch aufgebaut und es muss beim Einbau bestimmt werden zu welchem Bauteil sie ausgerichtet sind. Dazu konnten bislang die Ausrichtungen „in Bauteil 1“ und „in Bauteil 2“ angegeben werden. Nun wurde die Option „automatisch“ ergänzt:

  • Der Dübel besonderer Bauart wird so ausgerichtet, dass er vom Bauteil aus Stahl weg, also in das andere Bauteil hinein weist.
  • Ein Bauteil wird wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben als Stahl erkannt. Voraussetzung ist die entsprechende Kennung im Feld „Statikmaterial„.

12.02

Parametrische VerbindungenVerbindungen aus Verbindungsmitteln und dazugehörigen Bohrungen können bis ins Detail eingestellt werden. Diese Einstellungen können in den entsprechenden Anschlussbearbeitungen (z.B. T-Anschluss) ausgewählt werden. Dieser Weg erlaubt es jegliche Verbindungen zu definieren, es ist jedoch unübersichtlich standardmäßige, normgerechte Verbindungen zu finden. Alternativ zur Auswahl der Einstellungen kann nun ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem man über wenige, naheliegende Parameter die Standardverbindungen beschreibt. Diese Eingabeform nennen wir die parametrischen Verbindungen.

  • Die parametrischen Verbindungen werden über ihre Art (Stabdübel, Paßbolzen, Nagel…), Durchmesser, Stahlgüte und eine weitere Anforderung (5mm Überstand, versenkt,..) bestimmt. Im Hintergrund erzeugt das System daraus automatisch eine Einstellung mit den entsprechenden Identnummern, Bohrungen, Versenkbohrungen usw.
    • Um z.B. einen anderen Stabdübel zu wählen, wird direkt der Durchmesser geändert. Alles davon abhängige wird automatisch in die Einstellung geschrieben.
    • Auch die Kombinationen von Stabdübeln mit Paßbolzen oder Dübeln besonderer Bauart mit den Verschraubungen können sehr komfortabel über die parametrischen Verbindungen ausgewählt werden.
    • Zwischen der Auswahl der Einstellungen und den parametrischen Verbindungen kann umgeschaltet werden. Dazu wird in den Dialogen an der linken Seite ein Umschaltbutton angeboten.
    • Schaltet man von parametrischen Verbindungen auf die Auswahl, so werden dort die aus den Parametern erzeugten Einstellungen angeboten und man kann diese z.B. noch weiter anpassen.
    • Wird umgekehrt von den Einstellungen zur parametrischen Eingabe umgeschaltet, so gehen die Einstellungen verloren, denn diese können nicht alle über die Parameter abgebildet werden.
  • Die parametrische Eingabe der Verbindungen wurde nun eingebaut für Knotenblech, Verbindung T-Anschluss, Verbindung Kreuzung, Verbindung paralleler Bauteile, Verbindung beliebige Kontaktfläche, Versatz, Gabelblatt, Endblatt, Längsstoß Überblattung, Hakenblatt und Gerberstoß.

12.03

 

Für die Anschlüsse „Versatz“ und „Versatz mit Zapfen“ kann für zueinander rechtwinklige Bauteile nicht automatisch entschieden werden auf welcher Seite der Stirnversatz ausgeführt werden soll. Bislang wurden in solchen Situationen die möglichen Seiten zur Bestätigung angeboten. In diesen Werkzeugen wurde nun ein Parameter ergänzt um die Referenzseite vorweg bestimmen zu können. In vielen Situationen erübrigt sich somit die nachfolgende Abfrage. An Optionen stehen zur Verfügung: „Wahl“ (wie bisher), „C oder D„, „E oder F„, „Oberseite“ und „Unterseite„.

12.03

In verschiedenen Anschlussbearbeitungen können nun Querzugverstärkungen für Haupt- und Nebenträger direkt eingegeben werden:

  • Möglich für Anschlüsse mit: Zapfen, Verbindung T-Anschluss und für den Nebenträger auch im Profilanschluss
  • Vollgewindeschrauben verschiedener Hersteller werden angeboten
  • wahlweise versenkt und abgedeckt (F30, F60)
  • wahlweise mit oder ohne Vorbohrung bzw. Pilotbohrung
  • von oben oder unten geschraubt
  • die empfohlene Versenktiefe und Randabstände werden automatisch ermittelt. Es besteht jedoch die Möglichkeit diese Werte manuell abzuändern

13.01

Visualisierung von Verbindungsmitteln aus Punktsymbolen: Auch die Verbindungsmittel aus Punktsymbolen werden nun entsprechend der Einstellung (3-1-03) als Volumen dargestellt. Dazu muss im Bauteilkatalog das Verbindungsmittel mit einem entsprechenden Bibliotheksteil verbunden sein.Oft werden bei Beschlägen nicht alle Verbindungsmittel dargestellt, sondern es wird nur eines erzeugt an dem auch die Anzahl festgehalten wird. Ist die Anzahl größer 1, so ist eine Darstellung als Volumen nicht sinnvoll und unterbleibt.

13.01

In dem Menü ‚Verbindungen‘ gibt es zwei neue Funktionen zum Erzeugen von Verbindungen. Modulvoraussetzung: DICAM für Zimmerer.

  • Mit der Funktion ‚Verbindung an Punkt‘ werden Verbindungen erzeugt die senkrecht auf einer der Stabseiten eines Referenzbauteils stehen. Dabei kann auch die Seite A oder B als Stabseite gewählt werden. Die Anzahl der Bauteile, und die Ausrichtung der Bauteile zueinander sind beliebig. Die Bauteile können sich auch durchdringen oder einen beliebigen Abstand zueinander haben.
  • Diese Funktion gibt es in den Modellbereichen Wandkonstruktion, Deckenkonstruktion, Dachtragwerk, Stabwerk und Dicam.
  • Mit der Funktion ‚Verbindung von Punkt zu Punkt‘ wird eine Verbindung erzeugt deren Ausrichtung zu allen verbundenen Bauteilen beliebig ist. Die Richtung der Verbindung wird über zwei Punkte definiert. Die Position der beiden Punkte ist beliebig. Das Programm findet automatisch die beiden äußeren Bauteile.

Diese Funktion gibt es in den Modellbereichen Dachtragwerk und Dicam.

13.01

 6           Anbindung DC-Statik zu Dietrich’s Bauwerk

6.1        Übergabe von DC-Statik an das Dietrich’s Bauwerk

Statikpositionen mit Dächern können nun im Bauwerk übernommen werden. Sie verhalten sich entsprechend wie die Dietrich’s Profilpositionen.

  • Aus folgenden DC-Statik Positionsarten können die Parameter übernommen werden: Kehlbalken-, Sparren-, Pfettendach, Sparren (Pfettendach), Allgemeines Stabwerk (mit vorheriger Dachübernahme)
  • Im Modellbereich „Dachausmittlung“ können diese Positionen für die Dachausmittlung verwendet werden.
  • Im Modellbereich „Dachtragwerk“ können dann mit den Funktionen „Bauteile aus Profil“ die Bauteile mit Identnummer und Querschnitt aus den Statikpositionen übernommen werden.

12.03

Wenn in der Positionsart „Allgemeines Stabwerk“ eine Dachübernahme gemacht wurde, kann das darunter erzeugte Stabwerk im Bauwerk übernommen werden. Im Modellbereich „Dachtragwerk“ kann mit der Funktion „2 Dachwahl, Stabwerk – 6 Stabwerke – 2 Stabwerk aus Profil“ die Position ausgewählt werden. Beim Positionieren des Stabwerks werden die Stabwerkskontur und deren Bauteile inklusive der Anschlüsse und Knotenbleche eingelesen.

12.03

Einfache Übernahme von Änderungen des Stabwerks: Nach Änderungen des Stabwerks in der Statikposition, können die Änderungen im Bauwerk mit der Funktion „2 Dachwahl, Stabwerk – 6 Stabwerke – 03 Stabwerk aus Profil neu einlesen “ übernommen werden.

12.03

Wahl einer alternativen Position für Stabwerk aus Profil/Statik: Bei der Übernahme eines Stabwerks mit der Funktion „2 Dachwahl, Stabwerk – 6 Stabwerke – 2 Stabwerk aus Profil“ kann eine andere Position gewählt werden, als für die Dachausmittlung verwendet wird.Beispiel: Für die Dachausmittlung und Dachbauteile kann eine Dietrich’s Profilposition verwendet werden. Für das Stabwerk aus Profil/Statik besteht nun die Möglichkeit auf eine andere Position, z.B. eine Statik-Stabwerksposition, zu verweisen.

12.03

 7     Pläne, Planprogramm

7.1     Automatische Füllungen und Schraffuren

Anpassung der Füllfarben im Farbset:Im Planprogramm werden in der Funktion 1-7-8 die Farbsets angepasst. Die Farben für die gefüllte Darstellung können nun hier direkt eingegeben werden:

  • Die Basisfarbe ist die hellste Darstellung und wird auch für die automatischen Füllungen verwendet.
  • Für die gefüllte Darstellung im Bauwerk gibt man noch den Wert der minimalen Helligkeit an. Über diesen wird die dunkelste Farbdarstellung definiert die man im rechten Feld kontrollieren kann.

13.01

Erweiterte Schraffureinstellungen: Insbesondere für die neuen Möglichkeiten Schraffuren in Planablagen automatisch zu erzeugen, wurden die Schraffuren um einige Möglichkeiten erweitert:

  • Vorzugslayer für automatische Schraffuren: Die automatischen Schraffuren werden auf diesem Layer erzeugt. Dies kann ein konkreter Layer sein oder der Layername wird aus dem Layernamen abgeleitet auf dem sich die Linien der Objekte befinden.
  • ab Maßstab 1 zu: Die Schraffur kann für verschiedene Maßstäbe unterschiedlich definiert werden. Die erste Einstellung gilt von Maßstab 1:0 bis 1: erstem Wert, die zweite von 1:erstem Wert bis 1:zweitem Wert usw. Damit erreicht man z.B. dass ein Bauteil im Detail 1:10 mit größerem Linienabstand schraffiert wird als im 1:100 Schnittplan.
  • Farbset für Hintergrund: Eine Schraffur kann nun eine eigene Hintergrundfarbe haben. Wird diese Schraffur eingesetzt, so erhält sie automatisch auch die Hintergrundfarbe und deckt damit dahinter liegende Schraffuren ab.
  • Farbe für automatische Schraffur von Bauteil übernehmen: Schraffur erhält dieselbe Farbe wie die Kanten.

13.01

Für verschiedene Pläne werden nun direkt bei der Ablage Füllungen und Schraffuren für Gebäudeelemente und Bauteile erzeugt.

  • Automatische Schraffuren werden für den Grundrissplan, Schnitte, Ansichten, Wandplan, Deckenplan und Sparren- Pfettenplan angeboten.
  • In jedem Plan können eigene Einstellungen für Füllungen und Schraffuren eingesetzt werden.
  • Innerhalb der Einstellung können die Effekte für Dachlagen, Deckenlagen, Wandlagen, Wandkörper und verschiedene Gruppen (MOS Gruppe) von Bauteilen getrennt definiert werden. Dabei wird jeweils noch zwischen Schnittflächen und nicht geschnittenen Flächen (Oberflächen) unterschieden.
  • An Effekten werden für alle Flächen angeboten:
    • Schraffieren: Erzeugen der Schraffur entsprechend gewählten Schraffuren in Volumeninfo bzw. Lagenidentnummer.
    • Füllen: Füllung der Fläche mit der Füllfarbe entsprechend Farbset in Volumeninfo bzw. Lagenidentnummer.
    • Schraffieren und Füllen: Die Schraffur wird zusätzlich über die Füllfarbe gezeichnet.
  • Für Bauteile werden zwei Schraffuren im Bauteilkatalog der Identnummer zugeordnet. Diese werden in die Volumeninfo übernommen und können dort noch verändert werden. Generell wird für alle Flächen der Bauteile die erste Schraffur verwendet. Die zweite Schraffur wird in bestimmten Fällen eingesetzt:
    • Bauteilart Stab, Profilstab: Flächen, die parallel zur X-Achse sind, z.B. Längsschnitt beim Holz.
    • Bauteilart Platte: Flächen, die parallel zur ZoX Ebene des Baueiles sind, z.B. Ansichtsfläche OSB.
  • Dach-, Decken- und Wandlagen erhalten ihre Schraffur und Farbsets ausschließlich über die Einträge der Identnummer im Bauteilkatalog.
  • Für Wandkörper kann die Schraffur und das Farbset direkt in der Wandausführung eingegeben werden.

13.01

7.2     Dynamische Pläne

Dynamische Wandpläne: Auch Wandpläne werden nun mit den Verfahren der dynamischen Pläne aktualisiert.

  • Änderungen der Wände oder ihrer Bauteile werden auf den Plänen aktualisiert.
  • Anpassungen in der Einstellung der Planablage werden auf allen betroffenen Plänen durchgeführt.
  • Für neue Wände können automatisch Pläne erzeugt werden. Die Pläne von gelöschten Wänden werden entfernt.
  • Auch dynamische Wandpläne können mit Bauwerken kopiert oder an Bauwerksvorlagen angehängt werden. Sie stehen damit sofort in anderen Positionen zur Verfügung und die Pläne für deren Wände können auf Knopfdruck generiert werden.

13.01

Dynamische Deckenpläne: Auch Deckenpläne werden nun mit den Verfahren der dynamischen Pläne aktualisiert. Hier stehen dieselben Möglichkeiten wie oben bei den Wandplänen beschrieben zur Verfügung.

13.01

7.3     Grundrissplan

Die Darstellung der Räume wird nun direkt in „1-7-1 Einstellung Darstellung“ gesetzt und verwaltet. Die gesetzte Darstellung der Räume wird auch so im Grundrißplan berücksichtigt. Somit kann sie in der Ablage geändert und nachträglich angepasst werden.

12.03

7.4     Allgemein

Wenn man bei den Planablagen mit einer Vorlage direkt einen Plan erzeugt, werden jetzt die Planinfos hinter den Plannummern der existierenden Pläne angezeigt.

12.02

Im mehrzeiligen Text gibt es zwei neue Variablen mit denen man entweder den Maßstab des aktuellen Fensters (Fenster in dem der Text mit dieser Variable eingefügt wurde) oder den Maßstab des größten Fensters anzeigen lassen kann.

13.01

8     Maschine

8.1     Postprozessor

K2-4 / K2-5
Wenn bei einem V-Schnitt eine Bearbeitungsfläche parallel zu einer Stabseite ist, kann dieser von der Maschine nicht als Hexenschnitt gefahren werden. Wir zerlegen diesen dann in zwei Sägeschlitze. Bisher konnte der zur Stabseite parallele Sägeschlitz nicht immer übergeben werden. Durch Optimierungen für den Sägeschlitz wird auch der zur Stabseite parallele Sägeschlitzt jetzt immer an die Maschine übergeben.

13.01

Auf dem Bauteil kann jetzt eine zusätzliche Beschriftung mit der ‚Projektnummer‘ und / oder dem ‚Bauvorhaben‘ ausgegeben werden. Diese Information wird dann, zusätzlich zu der Laufnummer, in einer zweiten Zeile auf das Bauteil geschrieben.

13.01

Bisher wurde das Werkzeug ‚Blockhaus (1600)‘ nur dann verwendet, wenn die Bearbeitung in Bauwerk auch als Viertelblatt erzeugt wurde. Jetzt kann im Postprozessor eingestellt werden, dass das Programm automatisch nach Ausblattungen such, die zu einem Viertelblatt zusammengefasst werden können.

13.01

Im Bauwerk können Viertelblätter erzeugt werden die eine Fase haben. Diese Fase ist auf der Maschine normalerweise bereits Bestandteil des Werkzeugs. Um auch auf Maschinen die kein entsprechendes Werkzeug habe, diese Viertelblätter vollständig ausarbeiten zu können, kann diese Fase jetzt als Kerve auf die Maschine übergeben werden.

13.01

K2-5-1250
Innere Konturlinien (z.B. Fensteröffnungen) können jetzt wahlweise als Konturbearbeitung (wie bisher) oder als Sägenut übergeben werden. Die Sägenut wird dann mit dem Schwert gefahren.

12.01

Bisher wurden nur rechteckige Öffnungen als Blatt an die Maschine übergeben. Jetzt werden die nicht rechteckigen Öffnungen auch übergeben. Dazu analysiert die Übergabe die Öffnungen und behandelt rechteckige Öffnungen weiterhin wie eine Ausnehmung während nicht rechteckige Öffnung als Konturbearbeitung behandelt werden.

12.01

Bei großen Ausnehmungen (Fenster oder Türen) die mit einer ‚Sägenut (109)‘ ausgearbeitet werden sollen, wurden bisher nur die beiden achsparallelen Sägenuten erzeugt. Jetzt werden auch senkrecht dazu stehende Sägenuten erzeugt.

13.01

CMS / Biesse /Essetre /Krüsi / Schmidler / Uniteam / WBZ
Für die Bearbeitung ‚Freiblatt‘ kann jetzt auch das Werkzeug ‚3/4-016 Schlitz‘ verwendet werden.

13.01

Wenn die Achse einer Bohrung genau auf einer Stabseite lag, wurde in manchen Fällen eine ungünstige Bezugsseite für die BTL Übergabe gewählt. Durch eine Optimierung im Postprozessor wird jetzt immer die günstigere Bezugsseite verwendet.

13.01

Bisher wurde das Werkzeug ‚4-037 Viertelblatt‘ nur dann verwendet, wenn die Bearbeitung in Bauwerk auch als Viertelblatt erzeugt wurde. Jetzt kann im Postprozessor eingestellt werden, dass das Programm automatisch nach Ausblattungen such, die zu einem Viertelblatt zusammengefasst werden können.

13.01

Ein Viertelblatt kann aus zwei, drei oder vier Ausblattungen bestehen. Es gibt Maschinen die Viertelblätter nur dann ausarbeiten können, wenn zwei Ausblattungen gegenüber liegen (Viertelblatt aus zwei oder vier Ausblattungen), haben wir dafür im Postprozessor dafür eine Einstellung eingebaut.

13.01

Im Bauwerk können Viertelblätter erzeugt werden die eine Fase haben. Diese Fase ist auf der Maschine normalerweise bereits Bestandteil des Werkzeugs. Um auch auf Maschinen die kein entsprechendes Werkzeug habe, diese Viertelblätter vollständig ausarbeiten zu können, kann diese Fase jetzt als Kerve auf die Maschine übergeben werden.

13.01

Für alle Bauteile wird jetzt auch die ‚Faserrichtung‘ mit übergeben.

13.01

In Bauwerk kann für das Schwalbenschwanz Zapfenloch eine ‚Versenktiefe‘ angegeben werden. Dieser Wert wird jetzt zu dem Wert für die Tiefe des Schwalbenschwanz Zapfenlochs addiert.

13.01

8.2     Postprozessor Wand und Platte

Bei der Ablage von Maschinendateien kann man der Ausgabepfad mit einer Checkbox auf das aktuelle Projekt gesetzt werden. Das Programm schreibt dann die Daten automatisch in das aktuelle Projekt, ohne dass man für jedes Projekt den Pfad manuell ändern muss.

12.02

8.3     Postprozessor Wand und Platte –  Weinmann

In der neuen Funktion 2-1 ‚Werkzeugeinstellungen‚ (sie ersetzt die alte Funktion ‚Aggregate‚) kann man für jede Lage einen Fräserindex getrennt für horizontale, vertikal und schräge Linien einstellen. Diese Einstellung ist außerdem getrennt für innere und äußere Konturen machbar. Damit diese Indexe getrennt für horizontale, vertikale und schräge Linien übergeben werden kann muss in der Funktion 2-6 Sonstige die Übergabe der Polygone als Einzellinien erfolgen.

12.04

Die Randabstände für die Nagelreihen kann man jetzt in der Funktion 2-2 ‚Nagelreihen‚ für horizontale, vertikale und schräge Nagelreihen unterschiedlich einstellen.

12.04

In der neuen Funktion 2-1 ‚Werkzeugeinstellungen‚ kann man jetzt für jede Lage getrennt einstellen, ob die Säge- bzw. Fräsbahn überschneidend oder unterschneidend übergeben werden soll.Das selbe haben wir auch gleich für die Einstellung der Laufrichtung (Gegenlauf, Gleichlauf) gemacht und außerdem kann man in dieser Dialogbox für jede Lage getrennt einstellen, ob gefräst oder gesägt werden soll, was bisher nur pauschal für alle Lagen möglich war. Diese Einstellung ist außerdem getrennt für innere und äußere Konturen machbar.

12.04

In der Funktion 2-6 ‚Sonstige‚ kann man jetzt, wie für die Hilfsbauteil, auch die Beschläge pauschal von der Übergabe ausnehmen. Die Beschläge werden dann ignoriert, als ob sie nicht existieren würden.

12.04

Es gibt immer wieder das Problem dass in einer Lage unterschiedlich dicke Platten eingegeben werden sollen. Hier wurde folgende Lösung gefunden: Wenn in einer Lage gleichzeitig dicke Platten (z.B. 30mm) und dünne Platten (z.B. 20mm) verwendet werden sollen, dann gibt man in Zukunft eine dünne Lage für die dünnere Platte ein (z.B. Lage 1 = 20mm). Darüber legt man eine neue Lage an, die als Dicke die Differenz der beiden Platten bekommt (z.B. Lage 2 = 10mm). In dieser Lage 2 gibt man die Platten mit der Dicke 30mm ein. Diese dicken Platten ragen dann aus der Lage 2 in die Lage 1, womit das Konstruktionsprogramm keine Probleme hat.Wenn bei der Weinmann-Übergabe in der Funktion 2-6 ‚Sonstige‚ die Option ‚Dickere Platten mit Lagendicke übergeben‘ eingeschaltet ist, dann übergibt das Programm die dicken Platte automatisch mit der Dicke der Lage (in unserem Beispiel 10mm). Auf der Maschine werden trotzdem die Platten mit der Dicke 30mm aufgelegt. Die Nagelreihen und Schnitte liegen dadurch in der richtigen Höhe.

12.04

Zusammengefasste Schwellen und Rähme: Beim Erzeugen einer Multiwand entsteht jetzt automatisch eine zusätzliche Datei, in der die Schwellen und Rähme der zusammengefassten Wände zusammengefast werden. Bei der Maschinenübergabe für die Abbundmaschinen kann man dann auf diese Datei zugreifen und die zusammengefasste Schwellen und Rähme auf eine beliebige Abbundmaschine übergerben.

13.01

Zur besseren Übersicht werden jetzt die Ablagedateien für die Wände in einer Baumstruktur anstatt in einer langen Liste angezeigt. Die oberste Ebene des Baum unterscheidet dabei nach Außen- und Innenwänden (geg. Multiwänden) und in der nächsten Ebene sieht man dann die Stockwerke und darunter die Ablagedateien der einzelnen Wände.

13.01

9     Baudatenprogramm

9.1        Materiallisten

Für Fenster und Türen wird bei der Ablage der Liste ein Bild erzeugt. Das Bild wird in der Tabelle am Bildschirm angezeigt und in den Dokumenten ausgegeben:

  • Die Blickrichtung bei diesem Bild ist wie im Fensterbau üblich von innen, also von der Rückseite der Wand.
  • Die Gangart (z.B. DrehKipp) und Anschlagseite der Flügel ist durch die entsprechenden Linienzeichen direkt im Bild erkennbar.
  • Die Größe des Bildes wird entsprechend der Spaltenabmessung angepasst. Dabei bleiben die Proportionen des Fensters erhalten. Der Maßstab für die Darstellung kann dadurch für jedes Fenster anders sein.

13.01

 

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