Verschieblichkeit

Die „Verschieblichkeit“ wird in der Eingabegruppe Kehlbalken, Kehlzange, Mittelpfetten bestimmt.

Knickhalterung01

Hier geht es um die Verschieblichkeit des kompletten Dachstuhls in Höhe des Kehlbalkens (kann Wind den Kehlbalken als Ganzes nach links und rechts verschieben?). Dies hat Folgen für die Verteilung der Schnittgrößen und Durchbiegungen.

  • verschieblich: dies ist der Standardfall für ein Kehlbalkendach.
  • unverschieblich: damit ein Kehlbalkendach unverschieblich ist, müssen zwei Kriterien erfüllt sein:
  1. in der Kehlbalkenebene muss eine Scheibe vorhanden sein (Beplankung). Nur mit der Realisierung von umlaufenden Randrippen kann dies gewährleistet werden.
  2. diese Scheibe muss verankert sein. Das ist z.B. bei einem Querbau, der an ein Hauptgebäude angeschlossen ist, der Fall. Die Aussteifung der Kehlbalkenebene ist sicher zu stellen (z.B. die Kräfte werden von der Scheibe der Kehlbalkenebene aufgenommen und in vorhandene Giebel- und Zwischenwände eingeleitet).

Verschieblichkeit01

 

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